Ein Kochkurs in Thailand ist eine Reiseerinnerung zum MitnehmenKochkurs in Thailand - Ein Erlebnis zum Mitnehmen

Wenn du in Thailand etwas erleben möchtest, von dem du noch lange etwas hast, dann empfehle ich dir einen Kochkurs. Meiner Meinung nach, ist die thailändische Küche eine der besten der Welt. Es werden vor allem frische Zutaten verwendet und die tollen Gericht sind schnell und einfach zubereitet.

Als ich 2013 mit einer Freundin auf Koh Lanta war, habe wir einen solchen Kurs bei „At Home Thai Cooking“ gebucht. Wir hatten uns damals nicht besonders gut informiert und hätten leicht Pech haben können, aber das Gegenteil war der Fall. Dieser Kochkurs war ein so eindrucksvolles Erlebnis für meine Sinne, dass mir die Erinnerung noch heute ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ich will dir in diesem Artikel erzählen, was ich an diesem Vormittag erlebt habe und dir Lust machen, auch einen Kochkurs zu buchen. Thailändisch kochen zu lernen ist einfacher als du denkst und macht echt Spaß. Außerdem kannst du dich dabei auch noch so richtig vollessen und sparst dir das Mittagessen an diesem Tag.  

Der Kochkurs

Am Tag unseres Kurses wurden wir am frühen Morgen in unserer Unterkunft abgeholt und zu einem kleine Landhaus gefahren, wo wir das Kochen lernen sollten. Das Gras war noch feucht und kühl, aber man spürte schon die Kraft der Sonne, die einen heißen Tag ankündigte.

Azmi, die Kursleiterin, führte uns erst einmal in ihren üppigen Garten. Sie pflückte ein paar Blätter von einem unscheinbaren Busch und zerrupft sie. Sofort breitete sich das spezielle zitronige Aroma aus, das den thailändischen Currys ihren besonderen Geschmack verleiht. Es waren Kaffirlimettenblätter. Die zierliche Thailänderin hatte auch eine der knorrigen Früchte dabei, deren Schale einfach unvergleichbar roch.

Ein Kochkurs in Thailand ist viel mehr als nur das Nachkochn von Rezepten. Die Thailänderin Azmi zeigt uns die Pflanzen und Früchte in ihrem Garten.

Sie zeigte uns noch viele andere Kräuter, Früchte und Pflanzen. Wir lernten, dass es verschiedene Sorten Basilikum gibt und sahen Bananen und Sternfrüchte am Baum hängen. Dieser Morgen war ein Erlebnis für Nase und Augen und stimmte uns darauf ein, was unsere Geschmacksnerven später erwartete – ein kulinarisches Feuerwerk!

Gekocht wurde in der offenen Küche in Azmis prächtigem Garten. Nachdem ein Gang fertig war, setzten wir uns mit dem Essen an einen großen dunklen Holztisch auf der Terrasse. Wir verspeisten was wir selbst gekocht hatten, bevor wir uns daran machten die nächste Köstlichkeit zuzubereiten.

Der scharfe Papayasalat ist eines der bekanntesten Street Foods Thailands. Papayasalat im Mörser.

Die frischen Zutaten lagen für uns bereit. Die Thailänderin zeigte und erklärte uns genau, was wir damit machen mussten. Wir rösteten Currypaste in Öl an, bis der Duft, der aus der Pfanne stieg, uns fast die Luft nahm und rührten dann ein wenig cremige Kokosmilch hinein. Und da waren sie wieder – die Kaffirlimettenblätter! Wir rollten sie fest zusammen und schnitten sie haarfein. Die dünnen Fäden gaben wir dann ganz zum Schluss in unser “Panang Curry”.

Stolz trug ich mein Werk zum Tisch und wunderte mich, wie einfach und schnell das Kochen ging. Der erste Bissen war eine Geschmacksexplosion, wie ich sie selten in meinem Leben erlebt habe, scharf, cremig und zitronig-frisch gleichzeitig. Dieses Curry wurde sofort mein Lieblingsgericht. Du findest es daher auch unter meinen Favoriten.

Bei einem Kochkurs in Thailand lernt man die heimischen Früchte kennen. Schale mit Tropischen Früchten.

Wir kochten auf diese Weise noch drei andere Gerichte und probierten zum Abschluss verschiedene Früchte. Diese kannte ich entweder noch gar nicht oder nur als unreife, geschmacklose Exemplare aus dem Exotenregal des Supermarktes. Nach etwa vier Stunden war der Kurs zu Ende und wir fuhren pappsatt zurück zu unserer Unterkunft.

Eine bleibende Erinnerung

Der Vormittag bei der sympathischen Azmi ist für mich eine bleibende Erinnerung und ich kann dir nur empfehlen auch einen solchen Kurs zu machen. Du weißt jetzt, dass es nicht alleine darum geht etwas nach Rezept nachzukochen, du kannst außerdem viel über die Zutaten und die Zubereitungsart lernen. Auch die Sinneserfahrung, die Gerüche und Aromen, die ein solcher Kurs dir bietet, sind eine wertvolle Urlaubserinnerung.

Falls es dich nach Koh Lanta verschlägt, dann mach den Kurs bei “At Home Thai Cooking” und hinterlasse einen Kommentar, wie es dir gefallen hat. Wenn du bei einem anderen Anbieter einen Kurs buchst, dann schreib mir, was du erlebt hast und ob du diesen Kurs weiterempfehlen würdest.

Wenn du die thailändische Küche so sehr liebst wie ich, dann probier auch “Sticky Rice mit Mango” oder “Thaitee mit Milch” aus. Zwei weitere kulinarische Mitbringsel aus Thailand. 

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert